Die deutsche Automobilindustrie steckt in der Krise. Als jüngsten Beleg legte VW seine Jahresbilanz vor, nachdem zuvor bereits andere Autohersteller quartalsweise starke Gewinneinbrüche vermeldet hatten. Nach Steuern blieben bei VW im vergangenen Jahr nur noch 6,9 Milliarden Euro Gewinn übrig — 44 Prozent weniger als im Vorjahr 2024.

Bemerkenswert ist, dass VW dabei nahezu gleich viele Autos verkaufte wie im Jahr zuvor: Der Absatz sank nur um 0,5 Prozent. Auch der Umsatz ging mit 0,8 Prozent nur leicht zurück und blieb bei 320 Milliarden Euro. Trotz dieses weitgehend stabilen Geschäfts brach der Gewinn um fast die Hälfte ein. VW kündigte an, dass 50.000 Jobs wegfallen sollen.

Was bei Deutschlands größtem Autobauer los ist, hat sich in dieser Woche Christina Kunkel angesehen, Redakteurin der Süddeutschen Zeitung und Host des Podcasts „Kennzeichen E". Für die Wirtschaftsredaktion der Süddeutschen beschäftigt sie sich derzeit intensiv mit der Autobranche und ist als Interviewgast in der folgenden Sendung zu Gast.